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	<title>Insolvenz Archive - adesion</title>
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		<title>Factoring vs. klassischer Kredit: Was eignet sich besser für den Mittelstand?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adesion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2025 11:31:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmer stehen vor der Aufgabe, die Kosten für das Tagesgeschäft zu decken, Aufträge vorzufinanzieren, Wachstum zu realisieren oder in turbulenten Zeiten den Geschäftsbetrieb stabil zu halten. Es kann auch mal nötig sein, Flauten und saisonale Schwankungen auszugleichen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://adesion.de/factoring-vs-klassischer-kredit-was-eignet-sich-besser-fuer-den-mittelstand/">Factoring vs. klassischer Kredit: Was eignet sich besser für den Mittelstand?</a> erschien zuerst auf <a href="https://adesion.de">adesion</a>.</p>
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				<p><em>Unternehmer stehen vor der Aufgabe, die Kosten für das Tagesgeschäft zu decken, Aufträge vorzufinanzieren, Wachstum zu realisieren oder in turbulenten Zeiten den Geschäftsbetrieb stabil zu halten. Es kann auch mal nötig sein, Flauten und saisonale Schwankungen auszugleichen. Sollte die Finanzierung all dessen über einen klassischen Bankkredit oder eine Alternative wie Factoring erfolgen? Welche Option bietet mehr Vorteile?</em></p><p>Der Jahresendumfrage des Bundesverbandes Factoring für den Mittelstand (BFM) unter seinen Mitgliedern zufolge, ist das Geschäft in der Branche zuletzt um sechs Prozent gewachsen. Und auch für 2025 erwarten 81 Prozent der Gesellschaften ein weiter wachsendes Neukundengeschäft. Die Finanzierung über Bankkredite hingegen gerät immer mehr ins Stocken: Laut der aktuellen KfW-ifo-Kredithürde beklagen 32 Prozent der mittelständischen Unternehmen, die Interesse an einer Kreditaufnahme hatten, ein restriktives Verhalten der Banken. Das ist ein Höchststand in der Befragung seit 2017. Durch verschärfte Regularien im Zuge der Bankenkrise haben Kreditinstitute ihre Vergabepolitik ohnehin gestrafft. Durch die angespannte Gesamtwirtschaft sind viele Häuser noch einmal restriktiver geworden: achten stärker auf die Bonität von Unternehmen und schließen riskante Branchen teils generell von der Kreditvergabe aus.</p><p>Schon allein aus Gründen der Verfügbarkeit, sind KMU immer mehr auf alternative Finanzierungsmodelle wie Factoring angewiesen. Doch welche Aspekte sprechen noch für die Finanzierungsart?</p><p><strong>Factoring: Liquidität ohne Schulden</strong></p><p>Der klassische Hausbankkredit verschafft Unternehmen zusätzliche finanzielle Mittel. Das ist gerade bei größeren Neuanschaffungen oder langfristigen Investitionen sinnvoll. Allerdings wird dafür auch eine langfristige Verbindlichkeit in Kauf genommen. Der Fremdkapitaldienst muss oft auf Jahre in die Finanzplanung aufgenommen werden. Factoring hingegen erzeugt sofortige Liquidität direkt aus den Umsätzen und verursacht damit keine dauerhaften Schulden beim Unternehmen: Dazu werden offene Forderungen direkt an einen Factoring-Partner wie adesion verkauft. So erhält ein Betrieb innerhalb von 24 Stunden bis zu 90 Prozent des Brutto-Rechnungsbetrags ausgezahlt. Das bedeutet zudem: Unabhängigkeit von langen Zahlungszielen und kein Risiko von Forderungsausfällen. Ein zusätzlicher Vorteil: Für einen Bankkredit werden oft Sicherheiten verlangt, die beim Factoring nicht nötig sind.</p><p><strong>Factoring verbessert das Risikomanagement</strong></p><p>Echtes Factoring verschafft nicht nur freie Mittel, sondern verbessert auch das Management von Gefahren für das Geschäft. Mit dem Ankauf einer Forderung übernimmt der Factoring-Anbieter das komplette Ausfallrisiko. Sollte ein Kunde des Factoring-Nutzers nicht zahlen, erhält das Unternehmen dennoch den vollen Rechnungsbetrag ausgezahlt. Dazu hat der Finanzierungspartner eine sogenannte Warenkreditversicherung abgeschlossen. Ein klassischer Kredit bietet diesen Schutz nicht – Unternehmen tragen hier selbst das volle Risiko.</p><p><strong>Unterstützung in der Verwaltung</strong></p><p>Beim Factoring entfällt auf Wunsch auch das Forderungsmanagement. Der Anbieter übernimmt in der Full-Service-Variante dabei das gesamte Management der Forderungen und Schuldner mitsamt Mahnwesen und bei Bedarf auch Inkasso. Dadurch sparen Unternehmen Zeit und personelle Ressourcen, die stattdessen fokussiert im Kerngeschäft eingesetzt werden können. Damit geht Factoring als Dienstleistung deutlich über die Funktion einer reinen Finanzierung hinaus – ein weiterer Unterschied zum klassischen Hausbank-Kredit, der keine vergleichbare Leistung bietet. Im Gegenteil: Durch regelmäßige Berichtspflichten wird der administrative Aufwand eher noch erhöht. Demgegenüber prüft der Factor fortlaufend und selbständig die Bonität des Unternehmens und seiner Kunden.</p><p><strong>Zusatzeffekt: Factoring verbessert die Bonität</strong></p><p>Bankkredite werden als Verbindlichkeiten in der Bilanz geführt. Diese Schulden verschlechtern in der Regel die Eigenkapitalquote eines Unternehmens. Factoring hingegen verbessert die Bilanzstruktur, da es auf den Umsätzen des Betriebs basiert. Die Forderungen werden verkauft, die Bilanz verkürzt sich, die Eigenkapitalquote wird optimiert. Gut zu wissen: Die verbesserte Eigenkapitalsituation führt zu besseren Ratings bei Banken und damit meist zu besseren Kreditaussichten. Factoring und Bankkredit können sich somit auch hervorragend ergänzen.</p><p>Sie möchten mehr über das Factoring als Alternative zum gewohnten Bankkredit erfahren? Fragen Sie unsere Experten.</p><p> </p><p>Quellen: <a href="https://www.bundesverband-factoring.de/kontakt/presse/pressemitteilungen/stark-auch-in-der-krise-warum-factoring-trotz-steigender-insolvenzen-auf-wachstumskurs-ist">https://www.bundesverband-factoring.de/kontakt/presse/pressemitteilungen/stark-auch-in-der-krise-warum-factoring-trotz-steigender-insolvenzen-auf-wachstumskurs-ist</a></p><p><a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_834560.html">https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_834560.html</a></p>					</div>
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		<title>Factoring – unterstützt auch in der Insolvenz</title>
		<link>https://adesion.de/factoring-unterstuetzt-auch-in-der-insolvenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adesion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 09:14:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele Dienstleister gehören Phasen mit hoher Auslastung, gefolgt von Perioden mit geringerer Nachfrage zum Unternehmensalltag. Factoring bietet eine flexible Möglichkeit, Liquiditätslücken zu schließen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://adesion.de/factoring-unterstuetzt-auch-in-der-insolvenz/">Factoring – unterstützt auch in der Insolvenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://adesion.de">adesion</a>.</p>
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				<p><em>Angesichts der momentanen Wirtschaftslage wird eine Insolvenz für immer mehr Unternehmen zur realen Gefahr – der Insolvenztrend ging zuletzt sprunghaft nach oben. Für eine gerichtliche Sanierung wiederum ist die Sicherstellung der Liquidität oft der Dreh- und Angelpunkt und klassische Bankfinanzierungen stehen aufgrund der geltenden Regularien seltener zur Verfügung. Da Factoring unabhängiger von der eigenen Bonität funktioniert, kann das Finanzierungsmodell unter bestimmten Voraussetzungen auch in der Insolvenz funktionieren. Wir zeigen in diesem Beitrag, wie der regelmäßige Forderungsverkauf die Neuaufstellung unterstützt.</em></p><p>Laut dem <a href="https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/iwh-insolvenztrend-zahl-der-firmenpleiten-bricht-im-oktober-den-naechsten-rekord" target="_blank" rel="noopener">Insolvenztrend</a> des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) sind die Firmenpleiten zuletzt sprunghaft angestiegen. So lagen sie im Oktober 2024 nicht nur 17 Prozent über dem Vormonat, sondern waren auch 48 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Den Experten zufolge resultiert dieser Trend aus einer unguten Mischung von konjunktureller Schwäche, gestiegenen Energie- und Lohnkosten sowie hohen Zinsen. Für viele Unternehmen ist die Insolvenz zur greifbaren Gefahr geworden. Doch sie ist unter den richtigen Bedingungen auch eine Chance zur Neuaufstellung des Betriebs und zu seiner Rückkehr in die Gewinnzone.</p><p>Zu diesen Bedingungen zählt auch die entsprechende Finanzierung. Denn ohne Liquidität fehlt im Verfahren schlicht der Handlungsspielraum. Schließlich müssen Lieferanten und Dienstleister be-, die Löhne der Angestellten und vieles mehr gezahlt werden. Verliert das Unternehmen das Vertrauen und die Unterstützung dieser Stakeholder, ist der Betrieb in der Regel nicht mehr aufrechtzuerhalten und das Verfahren zur Abwicklung verurteilt. Gerade wenn das Insolvenzverfahren eröffnet ist, kommt zu den erwähnten Verbindlichkeiten noch die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen. Das können Veränderungen in den Prozessen, der Verwaltung oder der Struktur des Unternehmens sein, oder Investitionen etwa in Automatisierung sowie Digitalisierung. All dies kann helfen, das Unternehmen grundsätzlich neu aufzustellen und zukunftsfähig zu machen. Das Problem: Klassische Finanzierungen wie Bankkredite sind für diese Bestrebungen oft nicht zu bekommen.</p><p> </p><p><strong>Factoring hilft aus der Schieflage</strong></p><p>Banken zählen häufig zu den Hauptgläubigern in Insolvenzverfahren, deshalb zeigen sie sich bei neuen Engagements in dieser Situation meist restriktiv. Und selbst wenn ein Kreditinstitut gewillt ist, kann es oft nicht in der nötigen Geschwindigkeit agieren – oder dem Haus sind aufgrund der Risikovorsorge die Hände gebunden. Hinzu kommt: Kreditgeber wollen meist zusätzliche Sicherheiten, die ein in der eröffneten Insolvenz befindliches Unternehmen nicht bereitstellen kann.</p><p>Hier kommt der regelmäßige Forderungsverkauf per Factoring ins Spiel. Da für diese Finanzierung vor allem die Bonität ihrer Debitoren zählt, kann es auch Unternehmen unterstützen, die sich in einer Krise befinden. Zudem werden außer den angekauften Forderungen in der Regel keine Sicherheiten benötigt.</p><p> </p><p><strong>Wie Factoring in der Insolvenz unterstützt:</strong></p><ul><li>Die Vorfinanzierung der Umsätze setzt direkt Liquidität frei, für den Geschäftsbetrieb, die Sanierung und Ähnliches</li><li>Auch lange Zahlungsziele können trotz angespannter Situation aufrechterhalten und damit die Normalität in der Geschäftsbeziehung erhalten werden</li><li>Durch den Schutz vor Zahlungsausfällen der Kunden gibt es die dringend benötigte Sicherheit</li></ul><p> </p><p><strong>In der Krise auch erstmalig nutzbar</strong></p><p>Ein Unternehmen, das Factoring bereits im regulären Geschäft nutzte, muss seinen Anbieter lediglich rechtzeitig über die Krise informieren. Eine bewährte Zusammenarbeit wird dann in der Regel fortgesetzt, es sein denn, dass Geschäftsmodell des Factorers sieht dies nicht vor. Ein Unternehmen kann aber auch erst in der Schieflage, beispielsweise in der eröffneten Insolvenz, mit dem Factoring starten. Hier sollte eine entsprechende Abstimmung mit dem jeweiligen vom Gericht bestellten Verwalter erfolgen. Im Krisenkontext müssen beim Factoring-Anbieter zudem beispielsweise auch Gerichtsbeschlüsse, Sanierungsgutachten oder der Insolvenzplan vorgelegt werden.</p><p><em>Zu weiteren Besonderheiten und Vorteilen des Factorings in der Insolvenz sprechen Sie gern mit unseren <a href="https://adesion.de/ansprechpartner/" target="_blank" rel="noopener">Experten</a>.</em></p>					</div>
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